19. März bis 19. Juli 2020, verlängert bis 24.01.2021
HIstorisches Museum Frankfurt

Im 19. Jahrhundert geriet die Stadtgesellschaft in Bewegung und Frauen eroberten neue öffentliche Räume. Dies zeigt sich im rasanten Wandel weiblicher Mode. Bis in die Weimarer Republik zogen Veränderungen in Alltag und Sport, in Freizeit und Arbeit Innovationen im Schnitt der Kleider nach sich. In einer reichen, in Bewegung versetzten Textilschau, kombiniert mit frühem Film und Fotografie sowie interaktiven Medien, werden historische Bewegungsabläufe erlebbar und regen zur Reflexion über die vielfältigen Funktionen von Textilien an: Kleidung ist bis heute nicht nur praktisch, sondern folgt auch Schönheitsidealen, Normen und Tabus. Neben der historischen Zeitschiene in der Ausstellung soll der Blick auch auf die Gegenwart gerichtet sein. Wo stehen wir heute? Schauen wir auf eine ungebrochene Entwicklungslinie zurück oder lassen sich Einschnitte, Widersprüche oder Rückschritte konstatieren?
Ein besonderes Programm, auch für Kinder, begleitet die Ausstellung,

In Kooperation mit der Universität Paderborn – Lehrstuhl Kulturwissenschaft der Mode und des Textilen, gefördert durch die VolkswagenStiftung.

Weitere Informationen unter: www.historisches-museum-frankfurt.de/kleider-in-bewegung

Foto (Header): Frauen am Strand, Fotografie nach 1920 © HMF, H. Ziegenfusz
Foto (Projekte&Archiv): Eadweard Muybridge, Plate 483, A: Lifting a basket, B: Running and C: Waving a handkerchief, Muybridge‘s Complete Human A​nd Animal Locomotion, 1887 © Boston, Public Library