08.03.2019 | 19:30 Uhr Neu-Isenburg | Stadtmuseum Haus zum Löwen
09.03.2019 | 19:30 Uhr Wiesbaden | Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur
Crossover Bagdad – Köln
Bassem Hawar & Albrecht Maurer

05.04.2019 | 19:30 Uhr Hanau | Kulturforum/Stadtbibliothek
06.04.2019 | 19:30 Uhr Bad Vilbel | Stadtbibliothek
Arabo-jüdische Begegnungen
Quartetoukan (Israel)

25.05.2019 | 19:00 Uhr Hattersheim am Main | Matthäuskirche
26.05.2019 | 19:00 Uhr Offenbach am Main | Französisch-Reformierte Kirche
Neue Töne aus dem Himalaya
Night (Nepal)

25.06.2019 | 19:30 Uhr Rüsselsheim am Main | Festung
Kreolische Klänge aus der Region um den Indischen Ozean
Sakili (Rodrigues Island)

 

Wir leben in bewegten Zeiten mit epochalen Umbrüchen – in Europa und weltweit. Wie klingt der Soundtrack unserer Zeit? Seit der Spielzeit 2016/17 bietet die Alte Oper Frankfurt eine Konzertreihe mit Musik aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Zentren an, 2017/18 hat der Kulturfonds mit Unterstützung der Stiftung Flughafen erstmals die Vielfalt der
Musikkulturen der Welt in den Fokus gerückt. In sechs Konzerten mit Ensembles aus drei Kontinenten wurde Weltmusik an vielen Orten präsent. Die Region Frankfurt RheinMain zeigte sich dabei als weltoffene Region, in der eine Vielzahl von Nationalitäten miteinander lebt.
Nun findet die Reihe unter dem Titel „Weltmusik 2.0“ eine Fortsetzung. Vier verschiedene Ensembles treten in sieben Konzertorten auf und geben Einblick in musikalische Traditionen Afrikas und Asiens, mit Musik aus dem Iran und Israel, aus dem Himalaya und der Region des Indischen Ozeans. Gespräche mit den Ensembles flankieren die Konzertprogramme, die auf diese Weise persönliche Begegnungen mit den Musiker/innen ermöglichen. Eindrucksvoll werden gelebte Werte wie Achtung der kulturellen Identität, Freiheit des Wortes und der Stimme, Solidarität in Zeiten von Krieg, Terrorismus und Exil künstlerisch kommentiert.
Im März spinnen Bassem Hawar und Albrecht Maurer in Neu-Isenburg und Wiesbaden auf verschiedenen traditionellen Streichinstrumenten Verbindungslinien zwischen Bagdad und Köln. Im April präsentiert die vierköpfi ge Formation Quartetoukan aus Israel jüdisch-arabische Begegnungen mit Anklängen an Flamenco, Klezmer und arabische Volksmusik. Die Gruppe Night aus Kathmandu erforscht im Mai die musikalischen Wurzeln Nepals mit seinen über 100 verschiedenen Ethnien und Sprachen. Und zum Abschluss leiten die Musiker der Band Sakili Ende Juni mit pulsierenden Sega-Rhythmen in den Sommer über.

Broschüre Weltmusik 2.0