Start der Reihe mit Konzerten in Neu-Isenburg am 8. März und Wiesbaden am 9. März

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain veranstaltet mit Unterstützung der Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“ vom 8. März bis zum 25. Juni 2019 die Konzertreihe „Weltmusik 2.0“. An sieben Konzertorten treten vier verschiedene Ensembles auf und versetzen die Zuhörer in die unterschiedlichsten Kulturräume. Mit musikalischen Traditionen aus Afrika und Asien, mit Musik aus dem Iran und Israel, aus dem Himalaya und der Region des Indischen Ozeans werden die Zuhörer auf ein musikalisches Abenteuer mitgenommen. „Wir freuen uns, die Reihe Weltmusik mit Unterstützung der Flughafenstiftung weiterführen zu können. Die Idee ist es, Kultur als Verbindendes zu nutzen, in Zeiten, in denen das Trennende Oberhand gewinnt. Die Musik schafft es hier, verschiedene Zuhörerkreise zusammenzubringen“, so Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ihren Auftakt hat die Konzertreihe am 8. März um 19:30 Uhr im Stadtmuseum Haus zum Löwen in Neu-Isenburg mit dem „Crossover Bagdad-Köln“. Das Duo Albrecht Maurer und Bassem Hawar geht auf Spurensuche in ihrer musikalischen Heimat. Gemeinsam spinnen die Musiker auf verschiedenen traditionellen Streichinstrumenten Verbindungslinien zwischen Bagdad und Köln. Von Neu-Isenburg geht es für „Crossover Bagdad-Köln“ dann am 9. März weiter nach Wiesbaden ins Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur, Beginn des Konzertes ist ebenfalls um 19:30 Uhr.
Begleitet wird das Konzertprogramm von Gesprächen mit den jeweiligen Künstlern. Insbesondere die persönlichen Begegnungen mit den Musikerinnen und Musikern sind Inspirationsquelle für das kulturelle Miteinander, so Dr. Julia Cloot, Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain: „Die Musik schafft Dialog zwischen den Kulturen.“
Im April musiziert die vierköpfige Formation „Quartetoukan“ aus Israel jüdisch-arabische Begegnungen mit Anklängen an Flamenco, Klezmer und arabische Volksmusik in Hanau und Bad Vilbel. Die Gruppe „Night“ aus Kathmandu erforscht Ende Mai in Hattersheim und Offenbach die musikalischen Wurzeln Nepals in seinen über 100 verschiedenen Ethnien und Sprachen. Zum Abschluss der Konzertreihe leiten die Musiker der Band „Sakili“ Ende Juni mit pulsierenden Sega-Rythmen mit ihrer Darbietung in der Festung Rüsselsheim am Main in den Sommer über.
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Weitere Informationen rund um „Weltmusik 2.0“ stehen online zur Verfügung.


Das Programm im Überblick:


Crossover Bagdad – Köln, Bassem Hawar & Albrecht Maurer
08.03.2019 | 19:30 Uhr Neu-Isenburg | Stadtmuseum Haus zum Löwen
09.03.2019 | 19:30 Uhr Wiesbaden | Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur


Arabo-jüdische Begegnungen, Quartetoukan (Israel)
05.04.2019 | 19:30 Uhr Hanau | Kulturforum/Stadtbibliothek
06.04.2019 | 19:30 Uhr Bad Vilbel | Stadtbibliothek


Neue Töne aus dem Himalaya, Night (Nepal)
25.05.2019 | 19:00 Uhr Hattersheim am Main | Matthäuskirche
26.05.2019 | 19:00 Uhr Offenbach am Main | Französisch-Reformierte Kirche


Kreolische Klänge aus der Region des Indischen Ozeans, Sakili (Rodrigues Island)
25.06.2019 | 19:30 Uhr Rüsselsheim am Main | Festung